Tag 5 begann mit ein paar Stunden in Frankfurt/Oder. Dort wurde mir kurz vorher eröffnen, dass mein Zug nach Rzepin als Schienenersatzverkehr ersetzt wird. Informationsquellen sagen folgendes:
- DB: Zug fährt
- VBB (Verkehrsverbund): Zug fährt
- PR (Przewory Regionaly - Zugbetreiber): Hmmm, also, ja, es gab da mal vom 01.12. - 31.12.25 Schienenersatzverkehr, wir haben das aber auch nicht weiter auf der Internetseite aktualisiert.
- Fahrplan der PR: Bus fährt 12:12 ab Frankfurt und 12:50 an Rzepin
- Bahnhofsmitarbeiterin: Schienenersatzverkehr fährt, 12:23 ab Frankfurt, 13:15 an Rzepin
- Delphi (alternative Fahrplanquelle): Zug fährt
Am Ende fuhr in Frankfurt um 12:15 Uhr ein Bus ab der um 12:50 in Rzepin war. - Sei's drum!
Weiter ging es mit zwei Regionalzügen nach Poznań, was sich plötzlich, nach den bisher besuchten ostdeutschen Kleinstädten, nach Weltstadt anfühlt (Vergleich Einwohner: Poznań - 560 000; Dresden - 570 000)
Also auch Poznań ausführlicher besucht. Jetzt sitze ich in meinem Apartement - und gehe bald ins Bett. Morgen gehts zurück nach Dresden.
... und dieses Mal ist die Stadt an der Havel gemeint. Vormittags ging es durch die Innenstadt im Hellen - das Gepäck durfte ich trotz 10 Uhr Check-Out bis um 11 einfach in der Pension lassen (Danke dafür!)
Brandenburg selbst ist recht belebt am Vormittag.
Um 11 ging es dann mit dem Zug nach Potsdam - das hatte neben "Eis- und Schneeglätte", wie Heiko Grauel (Sprecher der Bahnhofsdurchsagen an jedem Bahnhof aller 5 Minuten durchsagt, doch Sehenswürdigkeiten zu Bieten gehabt.
Nach zwei Stunden in Potsdam ging es dann aber weiter, einmal quer durch Berlin (in Wannsee rein, in Erkner wieder raus). Und von Erkner einmal eine kleine Sonderfahrt der ODEG, bezahlt durch Tesla zum Bahnhof "Fangschleuse, Tesla Süd" - mit der sogenannten RB TES. Dort ist an sich einmal nur Werksgelände aber es war einmal interessant.
Weiter ging es mit dem RE1 nach Frankfurt/Oder. Und dort ins Hotel - kleiner Hinweis an alle die in Frankfurt nen Hotel suchen: City Pension Hotel war nicht so toll...
Am Abend ging es einmal über die Stadtbrücke nach Słubice. Ein obligatorischer Besuch im Marienkäfer (Biedronka) um Lebensmittel fürs Frühstück zu holen. Man kann ja über Biedronka sagen was man will. Ich nenne es jetzt nur "Typisch Biedronka!" - und dann liest man sich aus Spaß die Bewertungen (sollte ich eher sagen: Die Beschwerden...) der Deutschen auf Google durch.
Tag 3 begann in Gotha mit einem kleinen Spaziergang zum Supermarkt, da keine Bahnen fahren wegen Streik (denkste - in Gotha sind trotzdem Straßenbahnen gefahren...) - Dennoch hatte der Supermarkt was zum Frühstück für mich und danach ging es weiter zum Zug. Die Zugfahrt war extra etwas länger, da ja in den Städten eh keinen Bahnen fahren.
Also ging es von Gotha Ost nach Bad Langensalza, Erfurt Hbf, Sangerhausen, Halle/Saale Hbf, Calbe/Saale Ost, Magdeburg Hbf und letztendlich bin ich dann am Abend in Brandenburg/Havel angekommen.
Dort einmal in die Innenstadt - bei Eiseskälte... und dann ab in die Unterkunft ins Bett.
Gestern früh gings los - in Dresden - Richtung Zwickau. Dort nach einer kleineren Umsteigezeit weiter über Gößnitz nach Gera.
In Gera angekommen wurde Gera erstmal in Nord, Süd, West- und Ostrichtung erkundet - Straßenbahn funktioniert dort erstaunlich gut. Ich bin begeistert. Auch ein kleiner Spiziergang durch die Stadt durfte nicht fehlen. Und dann weiter nach Jena.
Angekommen im Dunkeln in Jena ging es auch hier nochmal in die Innenstadt, aber da es kalt war ging es bald in die Unterkunft, die direkt am Holzmarkt lag.
Heute Morgen ging es vom Paradiesbahnhof aus nach Erfurt. Dort gabs erstmal aus der Kaffeerösterei einen Kaffe - mit Blick auf dem Dom - keine Menschen dort, aber alles glatt.
Und weil es in Erfurt sein muss gabs auch eine Thüringer Roster im Brötchen - mit Born-Senf.
Zum Abschluss ging es nach Gotha - hier waren die Bürgersteige schon hochgeklappt als ich um 3 ankam. Gotha grüßte mich mit Neuschnee. Ich war trotzdem in der Stadt - hier sah man Familien im Schlosspark rodeln - oder Eltern ihre Kinder auf dem Schlitten durch die Straßen nach Hause ziehen.
Dann ging es mit der Thüringer Waldbahn (Überlandstraßenbahn, Linie 4) nach Bad Tabarz - und zurück mit der Süd-Thüringen-Bahn. Einmal quer druch den Thüringer Wald - leider schon halb im Dunkeln.